Die Erschaffung der Welt

Ein Stück mit Maschinen, Puppen und einem Menschen.dedw-kriegsmaschine

“Es funktioniert überall (…). Es atmet, wärmt, ißt. Es scheißt, es fickt. Das Es … Überall sind es Maschinen im wahrsten Sinne des Wortes: Maschinen von Maschinen, mit ihren Kupplungen und Schaltungen. Angeschlossen eine Organmaschine an eine Quellenmaschine (…) In diesem Sinne ist jeder Bastler; einem jeden seine kleinen Maschinen. Eine Organmaschine für eine Energiemaschine (…) (Gilles Deleuze, Félix Guattari: Anti-Ödipus)

Wie verhalten wir uns im verworrenen Schöpfungsspiel aus Erschaffung, Welt, Mensch, Gott, Technik, Natur? Wer schafft die Maschine… die Weltmaschine?

Der Mensch erschafft sich selbst. Der Mensch nimmt die Welt(-maschine) in Betrieb und fängt sich selbst damit. Die Maschine zwingt den Menschen zur Bewegung, zum Erschaffen, zum Erfinden. Die Weltmaschine wird immer lauter und unerträglicher. Eine lärmende, ratternde, knarzende, quietschende Welt.

 

Die Paul Amann Werke präsentieren in Kooperation mit dem Schubert Theater Wien  „Die Erschaffung der Welt“

im Schubert Theater Wien, Währingerstraße 46, 1090 Wien, Österreich

Premiere: Sa, 3.12. 2016 
Weitere Termine: 4.12., 5.12. und 6.12. 2016

Regie: Marie Steiner
Bühne/Maschine: Aron Kitzig und Carolyn Amann
Maschinistin (Performance): Katharina Paul
Puppenbau:  Claudia SIX

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