Wie der Makel in die Welt kam / Wie kam der Makel in die Welt

Wie kam der Makel in die Welt/Wie der Makel in die Welt kam

ist die erste Arbeit der Paul Amann Werke, bei der sich Autorenschaft im besten Sinne überlagerte. Basierend auf einer Kurzgeschichte wurde daraus ein Drehbuch ein Film, der sich kaum gesprochener Worte bedient.

Wie kam der Makel in die Welt . Kurzfilm, 12 min. Jänner 2015

Regie/Buch: Katharina Paul
Basierend auf einer Kurzgeschichte von Carolyn Amann „Wie der Makel in die Welt kam“

Kamera: Ypatio Grigori, Katharina Paul
Produktion: Carolyn Amann
Lichtdesign: Martin Schwarz

Cast:
Elle – Carolyn Amann, Anna Shana – Sophie Brandl, Gast – Bernhard Neumaier

Komparserie:

Valerie Fritsch / Michael Sladek / Berenice Hebenstreit / Philip Jenkins / Martin Schwarz / Lukas Gander / Kaspar Locher / Seyneb Saleh

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Lendlord

Im Rahmen des Lendwirbel 2015 entwickelten die Paul Amann Werke zusammen mit der plattform Graz das Konzept „Der Lendlord ist tot – es lebe der Lendlord“ und bespielten in Form verschiedener Literaturperformances das Grazer Kunsthaus.

Der Lendlord wird ausgelost im Kunsthaus Graz: Man wohne 4 Literaturperformances der Grazer Literaturgruppe plattform bei und werde der neue Lendlord, dessen Name am Abend des 9. Mai ab 19:30 leuchtend am Kunsthaus zu sehen sein wird. (Ebenso unter www.facebook.com/KunsthausGraz) Man sammle 4 der 5 Stempel, notiere den Namen und gebe den unteren Abschnitt ab. Lang lebe der Lendlord!

Die Seeligsprechungsmaschine. Performance von Cordula Simon. Auch wenn Sie es noch nicht wussten: Das ist, was in Ihrem Leben gefehlt hat. Wohnen Sie der Präsentation eines revolutionären Gerätes bei.

Alle sofort vor’s Fort! Performance der Paul Amann Werke feat. Johanna Hillert. Die Welt ist eine Wüstenei. Doch inmitten dieser Einöde stehen wir hinter Fortständen und errichten Stein für Stein das Bollwerk einer neuen Lendordnung. Niemand hat vor eine Mauer zu bauen.

Pornotopia. Performance von Astrid Ebner Treten Sie ein in den Nicht-Ort bedeutsamer Intimbereiche und ergründen Sie gemeinsam mit
vielen weiteren Stimmen das Verhältnis von bewegten Bildern zu unseren Lendengegenden!

Im Limbus. Performance von Andreas Binder Wir befinden uns im Dickicht des gut sortierten Einzelhandels, wo Affen die Kühlkette unterbrechen und die Gier ein Schwein ist. Letzte Durchsage: In Gang 3 hat jemand in die Regale gebrochen.

 

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Fairy Dust

Freiheit, Selbstverwirklichung, Freundschaft, Spiel, Spaß und Fantasie – kann man das kaufen? Beziehungsweise: Kauft jemand etwas, was es vielleicht auch umsonst gibt? Michael begibt sich in die Probezeit für ein unbezahltes Praktikum bei einem aufstrebenden Start- up, hinein in die schöne neue Arbeitswelt der flachen Hierarchien. Hier gibt es keine Kollegen, hier gibt es nur beste Freunde. Ihr Produkt heißt „FairyDust“ – und um es zu vermarkten, müssen sie vor allem eins:
Gemeinsam fest daran glauben. Aber was tut „FairyDust“ überhaupt? Und wo ist überhaupt Peter, der junge hochbegabte Überflieger und Start-Up-Gründer, abgeblieben? In ihrer ersten Arbeit in Wien erforschen die paul amann werke mit vier SchauspielerInnen anhand des Prinzips Peter Pan den heimlichen Totalitarismus der Silicon-Valley-Ideologie. Eine heiterböse Komödie über die Nonchalance der digitalen Welt.

Im Rahmen des „Newcomer“ Wettbewerbs des Theater Drachengasse Wien, welcher unter der Vorgabe „Für immer Peter Pan!“ lief, haben wir das Grundkonzept zu „FairyDust“ entwickelt. Aus insgesamt 237 Teilnehmer und 73 eingereichten Projekten, konnte unser Projekt überzeugen, sodass wir im Mai 2015 die Möglichkeit bekamen, neben drei weiteren Gruppen, eine 20 Minuten Version von „FairyDust“ zu produzieren.

Text / Regie / Dramaturgie – Katharina Paul

Regie / Bühnenbild – Carolyn Amann

Nibs – Angelina Berger

Twin – Fabian Schiffkorn

Tootles – Christina Cervenka

Michael – Benjamin Kornfeld

Kritiken:

KURIER (Heinz Wagner, 17.6.2015):
Für immer jung sein, bleiben, nie erwachsen werden (wollen) – unterschiedlichsten ließen sich junge Theaterleute zum diesjährigen Nachwuchsbewerb einfallen, den das Theater Drachengasse in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien zum achten Mal ausgeschrieben hatte. „Für immer Peter Pan!“ war das Motto. Die besten vier Stücke sind nun in Bar&Co, dem zweiten der Theaterräume der Drachengasse zu sehen.

 Den Auftakt macht ein Quartett, das sich „paul amann werke – kollektiv für sprache, bild und performative kunst“ nennt mit FairyDust ™, einer immer wieder sehr witzigen Kritik an Formen der „schönen neuen“ Arbeitswelt. Wir sind alle jung, so cool, eine Familie, noch besser Freundinnen und Freunde. Da braucht’s doch gar keine Bezahlung, oder?! Studienabsolvent bewirbt sich für sein sechstes Praktikum nach dem Master in einem Start-Up. Zwei Wochen Probezeit. Arbeiten rund um die Uhr, ist ja alles so easy-cheesy, dass die die frei haben, auch ständig in der Firma sind. Ist ja alles so zum wohl fühlen… Außerdem muss ja die neue App fertig werden, der Start steht bevor. Der super-nette Boss ist immer unterwegs – aber immer wieder per Videoschaltung als Art „big brother“ im Bilde.

Ach ja, die neue App namens Fairydust – was kann die? Mit ihr kannst du fantasievoll sein. „Alles was du im Kopf nicht mehr kannst, kannst du dir jetzt mit Hilfe dieser App ausdenken…““

__EUROPEAN CULTURAL NEWS (Aurelia Gruber, 8.6.2015):
„Fairydust“, Feenstaub, nennt sich die erste, kurze Geschichte der paul amann werke – einem Kollektiv für Sprache, Bild und performative Kunst. Darin wird eine Arbeitssituation beschrieben, die für junge Menschen heute zum Alltag gehört.

Michael „Darling“ ist nach seinem Master-Abschluss auf der Suche nach seinem nächsten Praktikum und darf für 2 Wochen, unentgeltlich, versteht sich, in einem Start-Up arbeiten. Dort erfährt er, dass nicht nur seine Arbeitskraft, sondern er als ganze Person und diese am liebsten Tag und Nacht gewünscht wird. Denn der Job ist ja kein Job, sondern eine Lebenserfüllung. Das wird ihm zumindest von seinen KollegInnen eingeredet.

Katharina Paul ist für den Text, die Dramaturgie und Regie verantwortlich. Ihr gelang schon mit dem Titel eine tolle Metapher für eine Arbeitssituation, die mehr aus Hoffen und Wünschen, denn aus realer Zielerfüllung, die sich in Barem ausdrückt, besteht. Immer aufs Neue werden dem kleinen Team (Angelina Berger, Christina Cervenka, Benjamin Kornfeld, Fabian Schiffkorn) von ihrem Vorgesetztem Peter – nur durch das allmächtige Auge einer Videokamera präsent – neue Vergütungen in Aussicht gestellt, wenn die vorgegebenen Ziele erreicht werden.

Proportional zur Versagensquote steigen die in Aussicht gestellten Prämien und da es Essen und Trinken, ja sogar die Möglichkeit sich zu duschen und im Büro zu schlafen gibt, nehmen die Youngsters dieses ausbeuterische Prinzip mangels anderer Alternativen in Kauf. Die Sprache, gespickt mit englischen Fachausdrücken aus der Internet- und Start-Up-Szene, verwendet jede Menge knackige Parolen. Kurze Kommunikation ist nicht nur in der Werbung das Um und Auf, sondern offenbar auch im alltäglichen Umgang miteinander. Eine tolle Idee, inder sich vor allem die jungen Leute sehr zuhause fühlen werden und ältere Semester wohl aufatmen, noch einer anderen Generation anzugehören.“

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Verein

Der 2015 gegründete Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, in einem disziplinenübergreifenden
Rahmen gesellschaftspolitische, sozialkritische und feministische Themen in Form von Theater, Literatur, Drama, Film, sowie Installations- und Performancekunst zu verhandeln und ist dabei auf der Suche nach neuen Formen und Formaten. Dabei wird das Hauptaugenmerk auf die Gegenwart gelegt. Aktuelle Strömungen der Arbeitswelt und Privater Lebensbereiche werden nach ihren ideologischen Hintergründen befragt. Es ist uns ein Anliegen, realpolitische und gesellschaftliche
Entwicklungen aufzuzeigen.

Wir liefern keine einfachen Antworten auf komplexe Fragen. Wir wollen darauf hinweisen, dass es bedenkliches Potential, bedenkliche Entwicklungen gibt. Um ein Nachdenken darüber anzuregen, und ein Bewusstsein zu schaffen.

Wir verstehen uns als politisch agierende Menschen.

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Impressum

Herausgeber: Paul Amann Werke. Kollektiv für Sprache, Bild und performative Kunst

Website: Aron Kitzig, Carolyn Amann, Katharina Paul

Copyright: Die Text- und Bildrechte liegen bei den Paul Amann Werken und/oder den Fotografen. Jegliche kommerzielle Verwendung und/oder Weiterverarbeitung der Abbildungen auf dieser Website sowie der Texte selbst ist untersagt.

Paul Amann Werke. Kollektiv für Sprache, Bild und performative Kunst e.V.
Billrothstraße 39/3/12 1190 Wien

Zuständigkeit: Landespolizeidirektion Wien

Registernummer:068471515

Kontakt:

Katharina Paul/Carolyn Amann

Billrothstraße 39/3/12

1190 Wien

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